Thymian bei Asthma

Thymian ist den meisten Menschen nur als ein schmackhaftes Gewürz in der Küche bekannt. Es kommt vor allem in der mediterranen Küche zum Einsatz und sorgt dort für eine würzige Abrundung. Dabei sind die Eigenschaften der Pflanze jedoch nicht nur auf seine aromatischen Vorzüge beschränkt. Thymian stellt zudem ein wirksames Heilmittel bei verschiedenen Erkrankungen dar. Besonders häufig wird es im Rahmen von Erkältungen und Bronchitis verwendet. Darüber hinaus kann die Pflanze jedoch auch Beschwerden mildern, die aus einer Asthmaerkrankung resultieren. Nebenwirkungen treten nur sehr selten auf.

Wie entsteht Asthma?

Thymian bei Asthma

Bei Asthma handelt es sich um eine chronische Erkrankung, welche die Atemwege betrifft. Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Krankheit bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen tritt die Krankheit vermehrt auf. Die Ursache der Erkrankung liegt bei überempfindlichen Atemwegen, welche auf verschiedene Grundlagen zurückgeführt werden können. Letztendlich äußert Asthma sich durch regelmäßig auftretende Hustenanfälle, pfeifende Atemgeräusche und die Wahrnehmung, dass nicht ausreichend Sauerstoff in die Lunge gelangt. Studien haben gezeigt, dass ein spätes Auftreten von Asthma in der Kindheit in einer größeren Wahrscheinlichkeit resultiert, auch im Erwachsenenalter mit den Symptomen zu kämpfen zu haben. Generell wird bei Asthma in eine allergische und nicht-allergische Form differenziert. Beim nicht-allergischen Asthma kommt es zu den typischen Anfällen, ohne dass eine Allergie diagnostiziert werden kann. Als Auslöser kommen Infekte, Staub, kalte Luft, aber auch Stress und Aufregung in Frage. Im Rahmen von allergischem Asthma liegt eine Überempfindlichkeit auf bestimmte Stoffe vor. Die Allergie wird häufig durch Hausstaubmilben oder Tierhaare ausgelöst.

In zahlreichen Fällen kann parallel zum Asthma eine weitere Erkrankung beobachtet werden, wie Neurodermitis oder Heuschnupfen. Während nicht-allergisches Asthma vermehrt Kinder betrifft, leiden Erwachsene häufig unter der allergischen Ausprägungsform. Neben den klar differenzierten Formen kommt es gelegentlich zu einer Mischung aus allergischem und nicht-allergischem Asthma. Zum einen liegt einer Allergie vor, zum anderen führen Infekte der Atemwege schneller zu Asthma als bei gesunden Menschen. Vereinfacht gesagt handelt es sich bei Asthma bronchiale um eine chronische Entzündung der Atemwege, die sich auf verschiedene Weise äußert.

Warum hilft Thymian bei Asthma?

Thymian weist zahlreiche Eigenschaften auf. So ist es schleimlösend, antibakteriell, beruhigend, entzündungshemmend und desinfizierend. Die erwähnten Merkmale der Pflanze lassen bereits ahnen, dass sich das Gewürz zur Behandlung von Asthma eignet. Die Wirkungen des Thymians sind wissenschaftlich nicht nur nachgewiesen, der Volksmund bezeichnet die grünen Blätter sogar als "Antibiotikum der armen Leute". Thymian kann in zahlreiche Gerichte integriert oder in Form eines Tees getrunken werden. Die nützlichen Eigenschaften beruhen auf den Inhaltsstoffen der Pflanze. Diese bestehen aus ätherischem Öl, Thymol und Carvacrol. Des Weiteren finden sich in dem Gewürz Gerbstoffe, Flavonoide und Triterpene. Thymian wirkt sich beruhigend und krampflösend aus, wodurch der klassische Hustenreiz beim Asthma gemildert werden kann. Hat sich in den Atemwegen Schleim angesammelt, so löst sich dieser durch die Anwendung von Thymian leichter. Gleichzeitig sorgen die Inhaltsstoffe dafür, dass die Entzündung der Atemwege abklingen kann.

Die antibakterielle Wirkung kann das Bakterienwachstum eingrenzen und auf diese Weise eine Verbesserung der Beschwerden erzielen. Somit hilft Thymian bei Asthma auf unterschiedliche Weise. Das Gewürz kann zwar nicht präventiv angewendet werden, eignet sich jedoch als Behandlungsmethode. Der Hustenreiz klingt ab, die Bakterien werden abgetötet und die Entzündung der Atemwege gemildert. Die Pharmaindustrie hat die Wirksamkeit des Thymians längst entdeckt. Mittlerweile können zahlreiche Tabletten und Medikamente erworben werden, die Thymian beinhalten.

Dabei sind chemische Elemente nicht zwingend notwendig. Bereits ein qualitativ hochwertiger Tee kann Abhilfe verschaffen und weist ein geringeres Risiko auf, zu Nebenwirkungen zu führen. Die Dosierung hängt dabei von dem Alter des zu behandelnden Patienten ab. Erst ab zwölf Jahren sollte der Tee etwa 2 Gramm Thymian beinhalten. Bei Kindern bis einem Jahr empfehlen sich 0,5 Gramm, danach ungefähr 1,5 Gramm. In der Regel wird Thymian gut vertragen. In sehr seltenen Fällen kommt es zu einer allergischen Reaktion mit Luftnot, Hautirritationen und Schwellungen.

Fazit: Die Heilkraft von Thymian hilft gegen Asthma

Thymian ist nicht nur in der Küche von Bedeutung. Die Pflanze ist zudem dazu in der Lage, Beschwerden zu reduzieren, die durch Asthma ausgelöst wurden. Weil es sich um eine chronische Atemwegsentzündung handelt, ist eine Heilung nicht möglich. Dennoch können die Symptome auf diese Weise reguliert werden, wodurch sich die Lebensqualität häufig schon verbessert. Thymian kann sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen angewendet werden. Bei nur sehr wenigen Patienten treten unerwünschte Begleiterscheinungen auf.

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