Thymian in der Schwangerschaft

Thymian stellt ein hilfreiches Heilmittel dar, mit dem viele Beschwerden auf eine natürliche Weise gelindert werden. Die Wahrscheinlichkeit für auftretende Nebenwirkungen und Beschwerden ist im Verhältnis zu Medikamenten aus der Schulmedizin relativ niedrig. Insbesondere schwangere Frauen sollten im Umgang mit medizinischen Mitteln generell skeptisch sein und die Packungsbeilage genau lesen. Manchmal wirken sich die Maßnahmen zwar positiv auf die Mutter aus, sind jedoch schädlich für das ungeborene Kind. Auch bei der Behandlung mit Thymian muss in einer Schwangerschaft Vorsicht walten. Generell gilt, dass Interessierte sich bei Unklarheiten und Zweifeln stets an ihren Arzt oder Apotheker wenden können. Zum Erhalt der Gesundheit von Mutter und Kind sollten einige Dinge bei der Einnahme von Thymian während der Schwangerschaft, Stillzeit sowie bei Babys beachtet werden.

Darf Thymian in der Schwangerschaft eingenommen werden?

Einnahme von Thymian in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft stellt eine Herausforderung für den weiblichen Körper dar. Dieser fokussiert sich beinahe gänzlich auf die Entwicklung des Kindes. Dabei können einige Substanzen von Nachteil sein. Zu diesen gehört ebenfalls Thymian. Während einer Schwangerschaft sollte die medizinische Verwendung von Thymian gänzlich ausgelassen werden. Das gilt sowohl für Thymian-Tee als auch sämtliche Öle mit den Wirkstoffen der Pflanze. In der Küche kann das Gewürz jedoch weiterhin zum Einsatz kommen. Eine solch geringe Dosierung hat keine Auswirkungen auf den Verlauf der Schwangerschaft und die Gesundheit des Kindes. Abstand genommen werden sollte insbesondere vor Tabletten und anderen Medikamenten, deren Wirkstoffe auf Thymian basieren. Bestehen Zweifel, kann vor der Anwendung von Thymian als Heilmittel ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.

Trotz der bestätigten Wirkung des Gewürzes bei Erkältungen und anderen Beschwerden liegen bis heute keine ausreichenden Untersuchungen zur Anwendung während der Schwangerschaft vor. Schon deswegen sollten Frauen Thymian während der neun Monate meiden. Thymian wird eine stimulierende Eigenschaft auf die inneren weiblichen Geschlechtsorgane vorgeworfen, insbesondere auf die Gebärmutter. Obwohl es keine wissenschaftlichen Studien und Erkenntnisse gibt, löst Thymian möglicherweise frühe Wehen aus. Die Beendung der Schwangerschaft vor der vollen Entwicklung des Kindes kann zu schwerwiegenden Komplikationen führen.

Wie sieht es während der Stillzeit mit der Einnahme von Thymian aus?

Thmyian während der Stillzeit einnehmen

Einige Substanzen werden vom Körper der Mutter aufgenommen und über die Milch an das Kind weitergegeben. Dabei handelt es sich bei diesen nicht immer um schlechte Stoffe. So sollen bestimmte Tees zum Beispiel die Produktion der Muttermilch anregen. Auch Thymian stellt keine Gefahr dar. Es konnten bisher keine Reste der Wirkstoffe in der Muttermilch festgestellt werden. Somit können stillende Mütter zum Beispiel eine Erkältung mit Thymian behandeln. Auf diese Weise werden keine chemischen Substanzen zugeführt, die in die Milch übergehen können. Bei Zweifeln sollte immer ein Arzt konsultiert werden.

Darf Thymian einem Baby verabreicht werden?

Thymian einen Baby verabreichen

Dass Thymian zahlreiche nützliche Eigenschaften aufweist, steht außer Frage. In seinen verschiedenen Anwendungsformen eignet sich das Gewürz jedoch nicht immer für die Behandlung von Babys. Babys und Kleinkinder leiden weitaus häufiger unter Erkältungen und anderen Beschwerden als Erwachsene. Viele regelmäßig auftauchende Erkrankungen nehmen unter der Therapie mit Thymian einen positiven Verkauf an. Die Verwendung von Thymianöl ist jedoch nicht zu empfehlen. Thymianöl sollte nie unverdünnt zum Einsatz oder in Kontakt mit Schleimhäute kommen. Die enthaltenen Stoffe können die Haut reizen und Irritationen verursachen. Insbesondere Babys haben eine sehr empfindliche Haut. Das Öl würde Rötungen und andere Beschwerden hervorrufen. Gelangt es zu nah an Nase und Mund, kann Atemnot entstehen.

Vor der Verwendung eines Thymian-Balsams sollte bei Säuglingen unter 12 Monaten ein Arzt konsultiert werden. Die Gabe von Thymian- Tee in Maßen wirkt sich jedoch positiv auf die Gesundheit des Kindes aus. Für die Herstellung des Getränks werden etwa 2 Teelöffel des getrockneten Krauts mit 500 Milliliter Wasser aufgekocht. Nach zehn Minuten können die restlichen Bestandteile durch ein Sieb entfernt werden. Vor allem bei der Anwendung von Babys ist es wichtig, dass der Tee abkühlt. Anschließend können dem Kind ungefähr 30 Milliliter stündlich in die Flasche gefüllt und verabreicht werden.

Darüber hinaus ist ein Thymian- Bad bei Säuglingen möglich. Dafür wird zunächst ein Tee aus den Blättern der Pflanze gekocht und dieser ins warme Badewasser gegeben. Während des Badens sollte das Kind niemals ohne Beaufsichtigung sein. Die schwachen Dämpfe fördern das Abklingen von Husten und Entzündungen. Weist das Baby äußere Verletzungen wie Schnitte und Wunden auf, ist ein Thymian-Bad abzuwägen. Einige Hersteller bieten zudem Zäpfchen auf Grundlage von Thymian an. Diese können dem Baby unter Beachtung der Packungsbeilage eingeführt werden. So gelingt in der Regel die Lösung von festsitzendem Schleim, der dann abgehustet werden kann. Die Verwendung von Thymian- Zäpfchen bei dem Baby ist weitgehend unbekannt, aber wirksam.

Die Inhaltsstoffe wirken sich desinfizierend und antibakteriell auf Bronchien und Hals aus. Auf diese Weise werden eingedrungene Bakterien an der weiteren Vermehrung verhindert und die Erkrankung kann abklingen. Vor allem bei einem Baby sollten sämtliche Symptome jedoch zunächst durch einen Arzt abgeklärt werden. So wird eine falsche Behandlung vermieden und die genaue Ursache kann fachgemäß ermittelt werden. Bei dem Arzttermin ist es zudem möglich, die Verwendung von Thymian beim Baby ärztlich absichern zu lassen.

Fazit: Thymian hat in vielen Fällen eine positive Wirkung

Das Wirkungsspektrum von Thymian ist breit. So lindert das Gewürz die unterschiedlichsten Symptome und kann auf diese Weise zur schnelleren Verheilung der Erkrankung beitragen. Bei Babys und in der Schwangerschaft sind jedoch einige Einschränkungen zu beachten. Die Behandlung des Babys mit reinem ätherischen Öl kann schwerwiegende Auswirkungen haben. Schwangere wiederum sollten Thymian nur zum kochen anwenden und ansonsten auf die verschiedenen Arzneimittel mit der Pflanze verzichten. In der Stillzeit hingegen besteht durch die Aufnahme von Thymian weder eine Gefahr für die Mutter noch für das Kind.

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