Thymian gegen Immunschwäche, Erkältungen & Husten

Besonders in der nassen und kalten Jahreszeit haben viele Menschen oft mit Erkältungserscheinungen und Fieber zu kämpfen. Die Bakterien lauern überall dort, wo viele Personen zusammenkommen: in Kindergarten, Schule und Job, aber auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und an sämtlichen Türklinken. Dank des Immunsystems führt nicht jedes Eindringen von Erregern direkt zu einer Erkrankung. Konnten die Bakterien die körpereigenen Abwehrzellen jedoch vorzeitig außer Gefecht setzen, kann Thymian dabei helfen, die Symptome zügig abklingen zu lassen.

Ursachen für eine Immunschwäche

Der Körper wird im Alltag ständig verschiedenen Erregern ausgesetzt. Sobald diese über die Atemluft oder einen Nadelstich in den Organismus gelangen, werden bestimmte Zellen aktiviert, welche schließlich die Bakterien, Viren oder Pilze vernichten und auf diese Weise dafür sorgen, dass keine Beschwerden auftreten. Ohne ein funktionierendes Immunsystem könnten sich die Erreger ungehindert verbreiten und schwerwiegende Folgen verursachen. Eine Immunschwäche macht sich dadurch bemerkbar, dass die betroffene Person sehr anfällig für Erkrankungen ist und oft unter verschiedenen Beschwerden leidet. Normalerweise harmlos verlaufende Infektionen nehmen ernstere Ausprägungen an. Dabei stellt die Immunschwäche keine Erkrankung dar sondern beschreibt den Zustand des körpereigenen Abwehrmechanismus.

Grundlage der Erscheinung ist letztendlich der Mangel an Abwehrkräften, wodurch die Erreger schnell die Oberhand gewinnen. Eine Immunschwäche kann eine vorübergehende oder dauerhafte Erscheinung sein. Mediziner differenzieren in eine zelluläre und humorale Immunschwäche. Liegt ein zellulärer Defekt vor, so verursachen die Abwehrzellen die Problematik. Eine humorale Schwäche hingegen betrifft die Antikörper, welche im Rahmen des Abwehrprozesses gebildet werden. Betroffene weisen das Defizit seit der Geburt auf, erwerben es im Laufe ihres Lebens oder führen es medizinisch gewollt herbei, wie zum Beispiel nach einer Organtransplantation. Den größten Bekanntheitsgrad im Bereich Immunschwäche hat sicherlich die Infektion mit dem Aids-Verursacher HIV gewonnen. Weiterhin können Erkrankungen des Rückenmarks und Blutbildungsstörungen zu den Beschwerden führen.

Thymian hilft bei Erkältung und Husten

Thymian hilft bei Erkältung und Husten

Vor allem bei häufigen Infektionen sollte die regelmäßige Anwendung von chemischen Medikamenten hinterfragt werden. Ein Großteil der Maßnahmen der Schulmedizin weisen unerwünschte Begleiterscheinungen auf. Diese können im Rahmen einer Behandlung mit natürlichen Stoffen vermieden werden. Thymian kennen die meisten Menschen nur als ein aromatisches Gewürz in der Küche. Dabei ist die Pflanze nicht nur auf dem Speiseplan vielseitig. Im Volksmund wird Thymian oft als "Antibiotikum der armen Leute" bezeichnet und dementsprechend seit vielen Jahren für medizinische Zwecke genutzt.

Ausschlaggebend für die heilenden Eigenschaften der Pflanze sind ihre wertvollen Inhaltsstoffe. Vor allem Thymol und Carvacrol gelten im Heilungsprozess gegen Husten und Erkältungen als ausschlaggebend. Thymol und Carvacrol stellen ätherische Öle dar, von denen das frische Kraut einen Anteil von ungefähr 1,2 Prozent aufweist. In der Apotheke können zudem Thymian- Öle von einer guten Qualität erworben werden. Diese bestehen zu 30 bis 50 Prozent aus den ätherischen Komponenten. Weiterhin tragen Gerbstoffe (wie zum Beispiel Rosmarinsäure), Flavonoide und Triterpene zu einer schnelleren Genesung bei. Generell wirken die Inhaltsstoffe antibakteriell, entzündungshemmend, krampflösend, schleimlösend und schmerzlindernd.

Damit eignet sich das Gewürz optimal für Erkältungskrankheiten und bei Husten. Thymian ist nicht nur eine Komponente der Alternativmedizin- die Heilwirkung ist wissenschaftlich bestätigt. Dementsprechend existieren auch herkömmliche Medikamente, die mit den Inhaltsstoffen des Thymians arbeiten. Die Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen der Luftwege führt so weit, dass die Pflanze traditionell sogar gegen Asthma zum Einsatz kommt.

Was kann Thymian bei Husten und Erkältung bewirken?

Thymian hilft gegen Husten und bei Erkältungen, indem es sich auf Atemwege und Bronchien auswirkt. Entzündungen im Bereich von Hals und Bronchien werden gelindert. Gleichzeitig löst sich bestehender Schleim, der schließlich abgehustet werden kann. Die antibakterielle Eigenschaft unterstützt den Körper im Kampf gegen die eingedrungenen Erreger. Auf diese Weise werden die Bronchien frei, Entzündungen gehemmt und bestehende Schmerzen gemildert. Die Anwendung zu medizinischen Zwecken kann auf verschiedene Arten erfolgen.

Besonders häufig wird zum Thymian-Tee gegriffen. Hier richtet sich die Dosierung vor allem bei Kindern nach dem Alter. Säuglinge und Kinder bis zu einem Jahr sollten einen Tee mit 0,5 bis ein Gramm Thymian zubereitet bekommen. Ab zwölf Jahren erhöht sich die Dosierung auf 2 Gramm. Für eine effektive Behandlung sollte der Tee mehrmals täglich in einem warmen Zustand getrunken werden. Ansonsten eignen sich Thymian- Öle von einer hochwertigen Qualität oder die bewusste Verwendung von den frischen Blättern der Heilpflanze.

Fazit: Mit Thymian alles im Griff

Thymian bringt mehr Geschmack in die Küche und hilft parallel bei der Vernichtung von eingedrungenen Erregern. Erkrankte Personen kommen schneller wieder auf die Beine, ohne mit unangenehmen Begleiterscheinungen rechnen zu müssen. In nur sehr seltenen Fällen reagiert der Organismus mit einer allergischen Reaktion. Diese äußert sich durch Luftnot, Hautreaktionen und Schwellungen. Generell gibt es für die Anwendung von Thymian jedoch keine Altersbeschränkung, in Form von Tee kann er bereits Säuglingen und Kleinkindern gereicht werden.

Vor der Behandlung bei Kindern empfiehlt sich zur Sicherheit die Rücksprache mit einem Arzt. Ätherische Öle hingegen sollten bei Kindern unter vier Jahren nicht zum Einsatz kommen. Das Auftreten eines Stimmritzenkrampfes und ein damit verbundener Atemnotstand können nicht ausgeschlossen werden. Zudem eignet sich das Auftragen des Öls nicht für verletzte Hautstellen und Schleimhäute.

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