Thymian Nebenwirkungen

Die Gewürzpflanze Thymian (Thymus vulgaris) gilt mittlerweile selbst in der traditionellen Medizin als gesunde Alternative zu herkömmlichen Medikamenten. Der Volksmund bezeichnet die anerkannte Arzneipflanze Thymian sogar als natürliches Antibiotikum. Ein großer Vorteil gegenüber klassischen antibiotischen Arzneimitteln stellt die nicht vorhandene Gefahr der Resistenz-Entstehung dar. Darüber hinaus treten Nebenwirkungen und Überempfindlichkeitsreaktionen bei der Einnahme beziehungsweise Anwendung von Thymianpräparaten lediglich in sehr seltenen Fällen auf. Nicht ohne Grund wird die Verträglichkeit von Thymian als gut bewertet.

Mögliche Nebenwirkungen von Thymian

Sehr vereinzelt können Personen, die bereits unter einer Pollenallergie (Heuschnupfen) leiden, mit einer gewissen Empfindlichkeit gegen Lippenblütler reagieren und allergische Reaktionen zeigen. Die Betroffenen entwickeln in diesem Fall eine sogenannte Kreuzallergie gegen Thymian. Hierbei entsteht eine Allergie aufgrund einer bereits vorhandenen Pollenallergie. Das Immunsystem bildet eine Überempfindlichkeit gegen eine Substanz, die dem eigentlichen Allergieauslöser sehr ähnelt. In der Regel entsteht eine mögliche Kreuzallergie jedoch erst im Laufe von mehreren Jahren und in der Mehrzahl der Fälle nur während der jeweils akuten Pollensaison. Bei derartigen Reaktionen reicht es häufig bereits, lediglich für einen begrenzten Zeitraum auf bestimmte Präparate zu verzichten. Anzumerken ist allerdings, dass sich nicht automatisch bei jedem Pollenallergiker automatisch eine Kreuzallergie entwickelt.

Im Verlauf einer allergischen Reaktion kann es zu juckenden und kribbelnden Empfindungen kommen. Sehr selten entstehen Schwellungen im Bereich der Mund- und Rachenraumschleimhaut, der Zunge oder Lippen.

Weitere Überempfindlichkeitsreaktionen können Magen- und Darmbeschwerden herbeiführen. Diese äußern sich in Form von Übelkeit, Erbrechen sowie Bauchkrämpfen und Durchfall. Abgesehen davon kann es im Rahmen einer allergischen Reaktion zu Gesichtsschwellungen, Atemnot und Hautausschlägen kommen. Äußerst gering ist zudem die Wahrscheinlichkeit, dass sich daraus eine Nesselsucht entwickelt. Bei der sogenannten Urtikaria kommt es zu einer kurzzeitigen flächenhaft begrenzten Verdickung der Haut, die mit Juckreiz verbunden ist. Das allergische Potenzial der Heilpflanze Thymian wird jedoch als äußerst gering eingestuft, sodass sich die erwähnten Nebenwirkungen und Überempfindlichkeitsreaktionen so gut wie nie entwickeln.

Fazit: Trotz Nebenwirkungen ist Thymian sehr gesund

Thymian zählt mit zu den wichtigsten Heilpflanzen. Unverträglichkeitsreaktionen und Nebenwirkungen treten, im Vergleich zu herkömmlichen Medikamenten, lediglich sehr selten auf. Angesichts der vielfältigen Eigenschaften gilt das Lippenblütengewächs als wahrer Tausendsassa. Schließlich besitzen Thymianpräparate ein äußerst breites Wirkungsspektrum gegen eine Vielzahl gesundheitlicher Beschwerden. Die durchweg positive, heilsame und umfassende Heilkraft des Thymians überzeugt immer mehr gesundheitsbewusste Menschen.

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